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Unsere Highlights aus Sri Lanka

Sri Lanka Pinnawala Baby-Elefanten

Sri Lanka – auch die “Träne Indiens” genannt – hat uns wahnsinnig begeistert. Paradiesische Strände, eine gehörige Portion Kultur, extrem freundliche Einheimische, großartige Tempelanlagen, üppige Teeplantagen und eine interessante Tierwelt erwarten dich auf einer Sri Lanka Rundreise. Ich stelle dir hier unsere absoluten Highlights vor.

Bentota (Südwestküste)

Ein absolut weißer Bilderbuchstrand, gesäumt von Palmen soweit das Auge reicht. Weit und breit keine Menschenseele. Besonders reizvoll in der Abenddämmerung:

Sri Lanka Bentota Abenddämmerung

Viele Schildkröten steuern die Bentota Strände zur Eiablage an, weshalb hier die “Sea Turtle Protection Association” gegründet wurde. Ich finde es toll, dass es Menschen gibt, die sich mit Liebe und Hingabe um das Überleben der Schildkröten kümmern. Sie graben nach Eiablage die Schildkröteneier aus und bringen diese in Sicherheit (es soll wohl Menschen geben, die die Eier stehlen!). Die Eier werden unter eine Rotlichtlampe gelegt bis die Babyschildkröten schlüpfen. “Schwächere” Babys werden in ein separates Becken gebracht, wo sie aufpeppelt werden.

Sri Lanka Bentota Sea Turtle Association

Die gesunden und starken Babyschildkröten werden noch in der gleichen Nacht in das offene Meer freigelassen. Wir hatten das große Glück und durften dieses besondere Spektakel miterleben. Es war ein sooo schönes Gefühl die kleinen Babys zuerst in der Hand zu halten und sie dann auf dem Weg in die Freiheit zu begleiten. Uns wurde erklärt, dass die Schildkröten sich am Mond orientieren und mit dessen Hilfe den Weg in das Meer finden.

In einer Schnelligkeit krabbeln die Schildkröten auf dem nassen Sand – ein paar hektische Ruderbewegungen und mit der nächsten Welle schwappt die kleine Schildkröte in das Meer und verschwindet im Schutz der Dunkelheit.

Sri Lanka Bentota Schildkröten Nacht

 Lipton’s Seat

Angekommen mit dem Zug im Ort Haputale. Dieses kleine Städtchen befindet sich auf der Südseite des Hochlandes etwa 400 Meter über dem Meeresspiegel.

Sri Lanka Haputale

Wir orderten uns einen Tuk-Tuk-Fahrer, der uns zum Lipton’s Seat – einem Berg, der nach dem Engländer Thomas Lipton benannt ist – brachte. Jeder kennt den weltbekannten Lipton®Tea.

Das satte Grün der Teeplantagen und die freundlich grüßenden Teepflückerinnen verleihen dieser Gegend einen ganz besonderen Charme.

Sri Lanka Liptons Seat Teepflückerinnen (2) Sri Lanka Liptons Seat Teepflückerinnen (1)

Leider war der Nebel aufgezogen bis wir oben ankamen, weshalb wir den besagten traumhaften Rundumblick aus 1.935 m Höhe leider nur mit einer Nebeldecke genießen konnten. Umso mehr freuten wir uns auf die Führung durch die Teefabrik. Den Tag beendeten wir in einem Restaurant – natürlich tranken wir dort literweise Lipton’s Ice Tea.

Sri Dalada Maligawa

… übersetzt: Der Zahntempel – ein buddhistischer Tempel in Kandy. Täglich pilgern Hunderte Menschen aus aller Welt hierher, denn im Tempel befindet sich die am meisten verehrte Reliquie der Buddhisten Sri Lankas, der linke Eckzahn des historischen Buddha Siddharta Gautama.

Vor dem Tempel legten wir unsere Flipflops ab. Barfuß und sprachlos gingen wir hinein. Ein herrlich angenehmer Geruch von Sandelholz und Räucherstäbchen hing in der Luft. Wir bewunderten die wunderschönen Holzschnitzereien an den Decken und beobachten die Einheimischen beim Meditieren sowie die Mönche und viele Gläubige, die ihre Opfer brachten.

Die heilige Reliquie wird im 3. Stock in einem Goldschrein aufbewahrt, vor dem ein Meer aus Lotusblüten liegt.

Sri Lanka Zahntempel Kandy Meer aus Lotusblüten Sri Lanka Zahntempel Kandy Zeremonie

Dreimal täglich findet eine Zeremonie statt. Wir haben eine Abend-Zeremonie, die mit Trommler und Flötisten eingeleitet wird, miterleben dürfen. Ein Mönch betet vor der Zahnreliquie. Hinter seinem Rücken befindet sich das goldene Kästchen mit der besagten Reliquie. Aufgrund der Menschenmassen konnten wir leider keinen Zahn sehen. Das war ein wenig schade, aber nichtdestotrotz war die gesamte Atmosphäre ein unvergessliches Erlebnis!

Sri Lanka Zahntempel Kandy Sri Lanka Zahntempel Kandy1

 Elefantenwaisenhaus Pinnawala

Im Elefantenwaisenhaus werden verwaiste oder verletzte Elefanten in natürlicher Umgebung gepflegt. Täglich um die gleiche Zeit werden die Straßen gesperrt, um die Elefanten zu einem benachbarten Fluss zu führen, damit sie baden können.

Sri Lanka Pinnawala Straßensperrung

Die Herde ist weiträumig eingegrenzt, was den Eindruck erweckt, dass die Elefanten in freier Wildbahn leben.

Sri Lanka Pinnawala Sri Lanka Pinnawala ElefantenherdeStunden über Stunden vergingen – wir hätten diesen Dickhäutern ewig zusehen können. Besonders hinreißend waren natürlich die Kleinen, die sehr verspielt waren. Was wir bis dato nicht wussten: Elefanten verbringen rund 17 Stunden am Tag mit der Nahrungsaufnahme. Sie fressen täglich etwa 200 kg (Gras, Früchte, Wurzeln, Zweige, Rinden, etc.)

Apropos Nahrungsaufnahme…

Sri Lanka war natürlich auch für uns ein kulinarisches Highlight. Die Tamilen behaupten, dass die lokalen Gerichten nur schmecken, wenn sie mit den Fingern gegessen werden. Daher wird in den meisten Restaurants kein Besteck zur Verfügung gestellt. Gegessen wird mit der rechten Hand – niemals mit der linken und auch nur mit den Fingern – die Handfläche berührt nicht das Essen. Vor und nach dem Essen werden die Finger gut mit Seife gewaschen. Oftmals stehen auch kleine Wasserschalen auf den Tischen.

Die Küche in Sri Lanka ist feurig und würzig – was wir persönlich sehr lieben. Allerdings werden viele Gerichte durch Kokosmilch gemildert. Das Nationalgericht ist “Rice and Curry”. Der Begriff “Curry” steht in Sri Lanka für indische Gewürzmischungen in Pulverform bestehend aus Kräutern und Gewürzen, wie Koriander, Zimt, Chili, Kardamom, Kümmel, Gewürznelken, etc. In Sri Lanka werden aus diesen und vielen weiteren Gewürzen wie Muskatnüssen, Senfsamen, Fenchelsamen aromatische Gerichte – nach Belieben mit Fleisch, Fisch oder  Meeresfrüchten- gezaubert. Da aber Hindus überwiegend vegetarisch essen, haben es Vegetarier in Sri Lanka sehr einfach. Ananascurry, Dhal (Linsen), Bohnen, oder Kichererbsen, etc. Bei dieser mannigfaltigen Auswahl dürfte jeder fündig werden.

Sri Lanka Curry and Rice

Auch sollte man Roti zum Frühstück unbedingt testen (vorsicht Suchtgefahr). Ein Pfannkuchen (oder eher ein Fladenbrot) aus Pflanzenfett, Mehl, Salz und Kokosraspeln – super lecker mit Coconut Sambol.

Hopper (dünne Reisteigfladen), Kochbananen, Lamprais (bestehend aus zwei verschiedenen Curries, eingewickelt in einem Bananenplatt) oder Curd (Büffelmilch-Joghurt) als Dessert sollte man keinesfalls unversucht lassen. Von den tropischen Früchten fange ich besser gar nicht erst an. Unvergesslich bleibt auch die Thambili (Königskokosnuss).

Die Küche ist vielseitig und wir testeten -bis auf wenige Ausnahmen- alles.

Sri Lanka Ananasstrauch
Ananasstaude
Sri Lanka Kokosnusswagen
Defekter Kokosnusswagen? Von wegen!
Sri Lanka Reisfeld
Arbeit auf dem Reisfeld

 

 

 

 

Wir lieben zweifellos die

asiatische Küche. Punkt.

 

 

 

 

 

 

 

Eines unserer absoluten Highlights war die Besteigung des Adam’s Peak!

SRI LANKA – ein Juwel im Indischen Ozean ♥

 

 

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