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Paris in 5 Tagen – Eiffelturm, Notre Dame, Louvre & Co.

Die Stadt der Liebe – sie hat viele tolle Sehenswürdigkeiten zu bieten, sodass man hier gerne ein wenig länger verweilen möchte. In fünf Tagen konnten wir viel erleben und möchten dir hier unser Sightseeing-Programm vorstellen.

Tag 1: Schloss Versailles

Etwa 22 Kilometer liegt das Schloss von Paris entfernt. Mit dem RER C ist die Station Versailles in 40 Minuten zu erreichen. Glücklicherweise sind wir erst am Nachmittag angekommen, da dann üblicherweise weniger Touris anstehen und somit die Besichtigung des Schlosses sehr angenehm war. Jährlich besuchen mehr als 7 Mio. Besucher das Schloss – kein Wunder – jeder möchte dieses prachtvolle Anwesen, das als eine der größten Schlossanlagen Europas zählt, sehen.

Der prächtigste Raum von Schloss Versailles ist bei weitem der Spiegelsaal. Durch die 357 Spiegel wirkt er viel größer, als er eigentlich ist und beeindruckt dadurch um so mehr.

715 Hektar groß ist die Gartenanlage. Sie ist überaus gepflegt und ich würde mir diesen Anblick nicht entgehen lassen. Je nach Jahreszeit sind die Beete bepflanzt und die Blumen sind zu Mustern angeordnet. Wer die Gartenanlage bestaunen möchte, sollte

a) viel Zeit einplanen, da diese wirklich groß ist und

b) darauf achten, dass der Preis im Ticket enthalten ist.

Tag 2: Sightseeing und Kulinarik

Fünf Tage die leckere französische Küche erleben – überall duftet es nach frisch gebackenen Croissants und Baguettes – natürlich konnten wir Genussmenschen nicht verzichten. Von den süßen und herzhaften Crêpes fange ich besser gar nicht erst an!

Am liebsten hätten wir den ganzen Tag in den altmodischen, traditionellen Brasserien/Cafés verbracht. Wie schön es ist, bei einem Glas Wein zu sitzen und einfach nur die Pariser beim Flanieren zu beobachten… In manchen Restaurants kostet der Hauswein weniger als eine Flasche Wasser, hmm da überlegt man kein zweites Mal!

Mai ist im Übrigen eine sehr schöne Reisezeit, denn die Bäume blühen und es ist gerade warm genug, in den kleinen Straßencafés, die mit herrlichem Kaffeeduft locken, außen zu sitzen. Auch wenn wir den ganzen Tag in den netten Cafés hätten sitzen können, so wollten wir dennoch mehr von der Stadt sehen.

Paris bietet ein perfekt ausgebautes Metronetz, was das Sightseeing-Programm wirklich vereinfacht. Sicher würde es auch zu Fuß gehen, aber viele Punkte liegen doch zu weit entfernt. Wenn man sowieso nicht all zu viel Zeit in dieser schönen Stadt hat, sollte man die Metro nutzen.

Am 2. Tag besichtigten wir:

  • Invalidendom
  • Kathedrale Notre Dame (da der Eintritt hier umsonst ist, ist die weltbekannte Kirche zu jeder Tageszeit sehr gut besucht), dennoch lohnt es sich vorbeizugehen!
  • Le Bon Marchè (Paris ältestes Kaufhaus, seine “Grande Épicerie” die reinste Verführung zum Schlemmen)
  • und das Beste kommt zum Schluss: der weltbekannte Eiffelturm ♥

Nachts glitzert der Eiffelturm zu jeder vollen Stunde, hier ist er besonders sehenswert. Wer es ganz romantisch möchte, sollte eine Schifffahrt auf der Seine bei Nacht unternehmen.

324 Meter ragt der Eiffelturm in die Höhe. Man kann erst nachvollziehen wie imposant er wirklich ist, wenn man einmal davor bzw. darunter steht oder den Ausblick von oben genießt!

Tag 3: Fortführung der Sightseeing-Tour:

  • Lafayette
  • Charles de Gaulle Etoil, Arc de Triomphe & Champs-Élysées
  • Sacrè Coeur
  • Künstlerviertel Montmartre
  • Moulin Rouge

Für alle, die verrückt nach Shoppen sind: in Paris seid ihr gut aufgehoben. Besonders toll ist die Galeries Lafayette mit der schönen kunstvollen Glaskuppel, die mit zahlreichen Designerläden lockt. Einen kostenfreien Ausblick über die Stadt gibt es auf der Dachterrasse.

Der Arc de Triomphe ist bekannt, da er Schlussetappe des Radrennens Tour de France ist, aber auch durch den mehrspurigen Kreisverkehr. Auf dem Weg zur Avenue des Champs-Élysées passiert man einige Prachtstraßen und viele schöne Boutiquen. Wie ich schon erwähnte: Shopping-Verrückte sind hier genau richtig.

Die beeindruckende Basilika Sacrè Coeur bietet bei Einbruch der Dämmerung einen wunderschönen Ausblick über die Stadt. Aber auch das Innere der Kirche ist überwältigend.

Durch das Künstlerviertel Montmartre ging es dann am späten Abend Richtung Moulin Rouge. Die bekannte rote Windmühle wirkt leider auch erst bei Nacht. In der Gegend gibt es viele nette Bars und Restaurants sowie unglaublich viele Kneipen. Das Nachtleben in Paris ist im Übrigen legendär. Natürlich könnte man sich auch eine Vorstellung im Varieté Moulin Rouge gönnen – wie bereuen, dass wir das nicht getan haben.

Tag 4: Disneyland

Ich würde fast behaupten, dass ein Wochenende für einen Paris-Aufenthalt zu kurz ist. Schöner ist, wenn man fünf Tage Zeit hat, da man so zwei tolle Ausflugsziele mitnehmen kann (Schloss Versailles und Disneyland). Für beides wird nämlich ein gesamter Tag benötigt.

Mit dem RER A erreichst du in 45 Minuten den Park. Tolle Fahrgeschäfte und Disney-Shows erwarten dich hier. Auf einem Fleck findest Du die gesamte bunte Disneywelt. Okay, wir sind eigentlich zu alt dafür, aber dennoch ist man den Helden aus der Kindheit plötzlich ganz nahe. Es war einzigartig, wunderschön und ich würde nochmals hinfahren!

Tag 5: Louvre

Ein Besuch im weltberühmten Louvre ist Pflicht. Tipp: Immer am ersten Sonntag im Monat ist der Eintritt für alle staatlichen Museen umsonst. Aber der noch bessere Tipp kommt jetzt: Wir sind total erschrocken, als wir die Menschenmasse am Pyramiden-Eingang im Innenhof des Louvre`s sahen. Ein Schild, das die Wartezeit angab: 4,25 Stunden! Enttäuscht haben wir den Innenhof verlassen und wollten alternativ etwas anderes besichtigen.

Manchmal hat man aber auch Glück im Leben, denn am Eingang “Porte des Lions”, östlich der Pont Royal, Nummer 99 der Rue du Rivoli, biem Arc du Carousel oder gleich bei der Metrostation Palais Royal-Musée du Louvre, ging plötzlich eine Türe auf und ein Security fragte, ob wir das Louvre besichtigen möchten. Das Herz schlug schneller und voller Freude sprangen wir hinein. Obwohl wir auch ein wenig vom schlechten Gewissen geplagt waren, da im Innenhof die Menschenmassen länger als vier Stunden anstehen mussten. Aber wie gesagt, manchmal hat man eben Glück und ist zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Der Besuch hat sich gelohnt, wir waren sehr begeistert, allerdings hat uns das unsterbliche Bild der Mona Lisa von Leonardo da Vinci etwas enttäuscht, da es winzig klein ist.

Nachdem wir von Kunst und Architektur gesättigt waren, machten wir noch einen gemütlichen Spaziergang durch den Park Jardin du Luxembourg. Zu allerletzt schlenderten wir an der Promenade der Seine entlang – fantastisch mit den unzähligen Brücken. An alle Verliebten: Es ist natürlich ein Muss, ein Liebesschloss an der Brücke aufzuhängen. Vielleicht entdeckt jemand das gravierte Herz mit Lisa&Conny.

Fünf wunderschöne Tage in der Stadt der Liebe gingen zu Ende. Sie ist romantisch und versprüht Charme ohne Ende. Obwohl wir viel gesehen hatten, hatten wir den Eindruck, nicht einmal die Hälfte der Stadt gesehen zu haben.

Es ist einfach eine Stadt zum Verlieben. Das nächste Mal kommen wir in der goldenen Jahreszeit, wenn das bunte Laub auf den Straßen liegt und die Stadt unter den alten Laternen im romantischen Glanz erstrahlt.

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