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Kurz und genial – London in drei Tagen

London Oxford Circus

London gehört zu den beliebtesten Städten Europas – kein Wunder. 

Zwar konnten wir in drei Tagen nicht die komplette Stadt erkunden, dennoch haben wir viele beeindruckende Impressionen mitgenommen. Hier verraten wir einige Tipps für deinen nächsten Kurztrip.

Wir hatten eigentlich einen Camping-Trip in die Schweiz geplant. Leider sah der Wetterbericht miserabel aus, weshalb wir unsere Pläne über Bord warfen und spontan einen Flug über Ryanair nach London buchten.

London TelefonzelleLONDON CALLING

Als wir kurz vor Mitternacht am Stansted Airport ankamen, kauften wir zunächst unser Ticket für den Stansted Express in die City. Der Express fährt alle 15 Minuten und man ist in ca. 50 Minuten in der Stadt. Es ist erschwinglich und absolut unkompliziert! Tipp: Kauft man direkt Hin- und Rückfahrt, kann man einige Pfund sparen.

Wir hatten keinen großen Plan (auch keinen Reiseführer) und zogen einfach los. Wie einige von euch vielleicht bereits wissen, laufen wir sehr gerne und sehr viel, da es sich für uns als beste Möglichkeit erwiesen hat, eine Stadt zu erkunden.

Am ersten Tag legten wir zu Fuß bereits 22,72 km zurück. Wir erkundeten zunächst die bekanntesten Sehenswürdigkeiten, wie House of Parliament, Big Ben, Westminster Abbey und London Eye. Zwischendurch gönnten wir uns mal eine Bootsfahrt über die Themse, um die Beine etwas zu entlasten.

London Big Ben

Ein kulinarische Highlight erwartete uns am Abend. Wir gönnten uns ein Dinner bei Jamie Oliver, welches absolut empfehlenswert ist! Es ist zwar super kostspielig aber die Geschmacksexplosion ist jeden Cent wert. Wer keine Lust auf die britische Küche hat, sollte sich das nicht entgehen lassen!

Zwar schmerzen unsere Beine am nächsten Morgen und auch das Frühstück ließ zu wünschen übrig (English Breakfast ist nicht wirklich unser Fall), aber dennoch waren wir voller Energie, denn es gab in London soo viel zu entdecken. Wir machten uns zunächst auf den Weg zum  Buckingham Palace. Leider wimmelt es dort nur so von Touris. Dies war für uns der Grund, weshalb wir uns ganz schnell wieder von der Queen verabschiedeten.

Wir schlenderten gemütlich über die Tower Bridge und besuchten den Tower of London. MUST SEE: die britischen Kronjuwelen gelten als wertvollste Sammung von Diamanten und Juwelen – sehr sehenswert.

Es macht sehr viel Spaß sich stundenlang in Menschenmassen treiben zu lassen, während man immer wieder Blicke auf farbenfrohe Läden und Stände, kuriose Ampeln oder wunderschöne Gassen erhascht.

An unserem letzten Tag ließen wir es “ruhiger” angehen und flanierten durch die Straßen, beobachteten Straßenkünstler und gönnten uns immer wieder ein (manchmal auch zwei) Guiness oder Cyder in verschiedenen Pubs. Super empfehlenswert ist auch ein Abstecher in den Stadtteil Notting Hill mit vielen kleinen Geschäften und leckeren Tea Rooms. Darüber hinaus findest hier samstags von 9 – 14 Uhr der “Farmers’ Market” statt. Er versteckt sich hinter der U-Bahn-Station Notting Hill auf einem Parkplatz. Auf diesem Bauernmarkt werden unter dem Motto “we grow it, we sell it” Obst, Gemüse, Eier, Fleisch und Fisch aus der Region verkauft. Die lokale Landwirtschaft wird so durch einheimische Käufer unterstützt.

Shopping in London ist ein Muss – Tütenalarm garantiert! Hervorragend einkaufen lässt es sich auf der Oxford Street/Regent Street. Es wird behauptet, dass nirgends in Europa so viel Geld für Shopping ausgegeben wird wie hier. Das kann gut möglich sein, denn hier reiht sich Kaufhaus an Kaufhaus – auf den Bürgersteigen kann es teilweise eng werden – viele viele Menschen…

Wem es hier zu voll ist, der kann auf versteckte Märkte oder Seitenstraßen ausweichen. Es reihen sich einige Antiquitätenläden und Vintage-Stände von der Camden Passage in Londons Norden. Von Schmuck bis Schnickschnack kannst du hier alles kaufen. Auf der Brick Lane und ihren Seitenstraßen geht es chaotisch und kreativ zu. Dieser Antikmarkt ist eine tolle Anlaufstelle für Secondhand-Artikel, Retro-Möbel, und Vintage-Kleider. Das ein oder andere Souvenir findet man hier auch, z. B. einen City of London Umbrella oder eine alte Teekanne.

Wer überhaupt keine Lust auf Shopping hat: Wie wäre es den Nachmittag in Marylebone zu verbummeln? Es ist eine ruhige und beschauliche Gegend mit entzückenden Häusern. Das Besondere daran ist, dass diese überhaupt nicht touristisch ist, obwohl sie an die Oxford Street grenzt. Von hier aus kannst du weiterschlendern zum nahe gelegenen Regent’s Park mit seinem wunderschönen Rosengarten. Eine wirklich entzückende Gegend! Wem das noch nicht grün genug ist, der hat noch die Möglichkeit in eine der größsten Grünflächen von London zu gehen: Richmond Park. Dieser bietet viel Platz, auch für die dort frei herumlaufenden Hirsche.

Fazit: London empfanden wir als eine moderne und quirlige Stadt. Nachdem wir “nur” drei Tage Zeit hatten, war es uns wichtig, die Balance zwischen touristischen Highlights, coolen Pubs, Shopping, Kunst und zumindest ein wenig Entspannung und Kulinarik zu finden. Auch ohne große Reisevorbereitung ist uns das defintiv gelungen. London ist ebenso vielseitig wie einzigartig!

Noch kurz eine Info am Rande:

  • Tag 1: 22,72 km
  • Tag 2: 22,56 km
  • Tag 3: 19,21 km

In Summe legten wir in 3 Tage London fast eine Strecke von 65 km zurück! Die Stadt lässt sich locker flockig zu Fuß erkunden. Deshalb: Sneakers an und los!

Aber keine Sorge, auch der Gaumenschmaus kam -wie immer- nicht zu kurz!

 

 

 

 

 

 

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